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Outdoor LED Display – LED Wand für den Außenbereich

LED Display Outdoor

Wetterfeste Outdoor LED Displays & LED Werbetafeln

In offenen und weitläufigen Außenbereichen sind klare, kontrastreiche Bilder aus großer Entfernung und verschiedenen Blickwinkeln unerlässlich – genau hier spielen moderne Outdoor-LED-Displays ihre Stärken aus. Durch unterschiedliche Pixelabstände – wie P4, P5 oder P2,5 – lassen sich die Displays flexibel an die jeweilige Projektgröße und Sichtdistanz anpassen. Ob für Werbung, Live-Übertragungen oder Sonderformate: Unsere wetterfesten Lösungen vereinen brillante Bildqualität mit robuster Technik.

LED Werbetafel & Videowand im Freien – sichtbar bei jedem Wetter

In großflächigen Außenbereichen, wo eine klare Darstellung auch aus weiter Entfernung und seitlichen Blickwinkeln gefragt ist, haben moderne LED-Displays die traditionellen LED-Wandpaneele abgelöst. Je nach geplanter Betrachtungsdistanz und Displaygröße kommen Module mit unterschiedlichen Pixelabständen zum Einsatz.

Während in den früheren Jahren vor allem P25, P20, P16 und P10 dominierend waren, setzen sich heute zunehmend feinere Pixelabstände wie P8, P6.67, P6, P5, P4, P3 und sogar P2.5 durch. Früher aufgrund des attraktiven Preises oft gewählt, sind P10-Module mittlerweile nahezu aus dem Markt für LED-Displays verschwunden und finden sich stattdessen in Laufschriften, Stadionbanden oder Scoreboards wieder.

P6.67- und P6-Module kommen vor allem bei großformatigen oder budgetbewussten Projekten zum Einsatz. LED Ajans setzt bei seinen Außeninstallationen hauptsächlich auf P4- und P5-Module, wobei P5 im Modulverkauf am gefragtesten ist.

Bei Poster- oder Totem-Displays (z. B. 64×160 cm, 96×160 cm) verwendet man vorzugsweise P2.5-, P3- und P4-RGB-Module in verschraubten und verschlossenen Gehäusen.

Früher war für Live-Übertragungen zwingend ein externer Prozessor nötig. Dank neuer Entwicklungen der Hersteller wie Novastar und Huidu, die ihren asynchronen Steuerkarten eine Prozessorfunktion hinzufügten, können heutige Karten sowohl synchron als auch asynchron arbeiten – und Live-Inhalte auch ohne separaten Prozessor darstellen.

Beispiele für solche Steuerkarten sind die Taurus-Serie von Novastar (TB1 bis TB8) sowie die Huidu-Serien HD-A4, A5 und A6, die besonders in der Türkei verbreitet sind. Diese Karten ermöglichen es, gleichzeitig Live-Streams und gespeicherte Medieninhalte darzustellen. Darüber hinaus lassen sich auf Wunsch auch Audio-Systeme, Temperatur-, Feuchtigkeits-, Wind- oder Drucksensoren integrieren.

Outdoor-LED-Displays benötigen durch höhere Scan-Raten und stromsparende LEDs weniger Energie. In der Regel wird für sechs Module ein einziges 300-5 Netzteil mit 60 Ampere verwendet. LED Ajans setzt dabei hauptsächlich auf Netzteile von Youyi und GKGD, verwendet bei Bedarf aber auch Meanwell-Produkte.

Die meisten Hersteller setzen auf LED-Chips der Marke Nationstar mit hoher Lichtintensität. Worauf Sie beim Kauf achten sollten:

  • Erfahrung und Zuverlässigkeit des Herstellers

  • Effizienz und Schutzfunktionen der Netzteile (PFC, Kurzschluss-, Überstromschutz)

  • Qualität der Chips, Gehäuse, ICs und Scan-Rate

  • Refresh-Rate der ICs

  • Qualität der Verkabelung und Querschnitte

  • Flexibilität beim Steuerungssystem (z. B. Huidu, Nova, Linsn)

Bei Huidu stechen HD-C36C und HD-C16C hervor, bei großformatigen Anlagen die Serien A3 bis A6. Auch die älteren A601, A602, A603 kommen noch gelegentlich zum Einsatz. Optional lassen sich WLAN, GPS, 4G und Sensorik integrieren. Der einzige Nachteil: Diese A-Serie benötigt für Live-Streams weiterhin einen externen Prozessor.

Bei Linsn wird seit dem Produktionsstopp der T802-Serie hauptsächlich der T921 als Senderkarte verwendet. Vorteil: Die Scan-Datei der RGB-Module kann ausgelesen werden. Bei den Empfängern dominiert die RV908.

Nova-Karten wie MSD300 und MSD600 sind durch die asynchronen Taurus-Serien weniger gefragt, als Empfänger werden MRV332 und MRV336 genutzt.

Die hier beschriebenen RGB-Module beziehen sich auf die von LED Ajans vertriebenen LED-Displays.

Weltweit ist das Mieten von LED-Displays weit verbreitet – sogenannte Rental-LED-Displays. Im Außenbereich dominieren dabei Module mit P3.91 oder P4.81. Die gängigsten Formate sind 250×250 mm sowie Gehäuse aus Druckguss-Aluminium in 50×50 cm oder 50×100 cm. Dank Schnellverschluss, Hanging Bar und Plug-in-Kabeln ist die Montage besonders einfach und schnell.

Ein wachsender Trend sind Flexible LED-Module, die sich für runde, gebogene oder gewellte Installationen eignen. LED Ajans importiert hauptsächlich P4- und P5-Flexmodule für den Außenbereich. Die Module sind extrem biegsam, horizontal formbar und magnetisch, was sie besonders flexibel in der Anwendung macht.

Bevor Sie sich für ein LED-Display entscheiden, sprechen Sie mit LED Ajans – einem erfahrenen Anbieter mit über 25 Jahren Branchenerfahrung (LED-Ajans-Gruppe) in Import, Export und LED-Komplettlösungen.

Outdoor LED Module: Technische Daten und Datenblätter

FAQ

Häufige Fragen zu Outdoor LED Displays

Schutzart, Helligkeit, Pixelabstand und Genehmigung – das sollten Sie vor dem Kauf wissen.

IP65 ist eine Schutzart nach IEC 60529: Die erste Ziffer 6 steht für vollständigen Schutz gegen Staub, die zweite Ziffer 5 für Schutz gegen Strahlwasser aus beliebiger Richtung. Für die Frontseite von Outdoor LED Displays ist IP65 der übliche Standard. Alle Schutzarten im Überblick: Was bedeutet IP65?

Displays mit IP65 sind gegen Regen und Strahlwasser geschützt, aber nicht für das Untertauchen ausgelegt – dafür wären IP67 oder IP68 nötig. Ebenso wichtig sind fachgerecht abgedichtete Kabeldurchführungen, eine gute Belüftung und eine professionelle Montage.

Damit Inhalte auch bei direkter Sonne gut lesbar bleiben, sollte ein Outdoor LED Display rund 5.000 Nits (cd/m²) oder mehr erreichen, an sehr sonnigen Standorten auch 6.000 Nits und darüber. Ein Helligkeitssensor regelt die Leuchtkraft nachts automatisch herunter – das spart Strom und verhindert Blendung.

Nit ist die gebräuchliche Einheit für die Leuchtdichte von Displays: 1 Nit entspricht 1 Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Zum Vergleich: Indoor LED Wände arbeiten meist mit rund 600 bis 1.200 Nits, Outdoor LED Displays mit 5.000 Nits und mehr. Ausführlich erklärt im Ratgeber Was ist ein Nit?

Für Fassaden und Werbetafeln, die aus großer Entfernung gesehen werden, sind P6,67 bis P10 üblich. Für Stelen, Stadtmöbel und Flächen nahe am Betrachter empfehlen sich P2,5 bis P4. Unser Outdoor-Sortiment reicht von P2,5 bis P10.

In Deutschland gelten LED Werbetafeln im Außenbereich in der Regel als genehmigungspflichtige Werbeanlagen nach der jeweiligen Landesbauordnung. Je nach Standort kommen Vorgaben zu Helligkeit, Bildwechsel und Verkehrssicherheit hinzu. Klären Sie Ihr Vorhaben frühzeitig mit dem zuständigen Bauamt – wir unterstützen Sie mit technischen Daten und Datenblättern.

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